CPT 2026: Dominik Münsterer als Speaker auf der Cybersecurity-Konferenz in der Allianz Arena
Zusammenfassung: Auf der CPT 2026 in München sprach DeltaSecure-Geschäftsführer Dominik Münsterer über den Unterschied zwischen Zertifizierung und echter Resilienz - in einer Masterclass und einem Fireside Chat mit führenden Cybersecurity-Experten.


Dominik Münsterer
In diesem Artikel:
Zwei Auftritte auf der CPT 2026
DeltaSecure war auf der CPT 2026 (Connect Protect Transform) in der Allianz Arena München mit einer Masterclass und einem Fireside Chat vertreten. Die Konferenz der FTAPI Software GmbH richtet sich an CISOs, CTOs und Entscheider, die Cybersicherheit als Führungsaufgabe behandeln.
Masterclass: Zertifiziert heißt nicht geschützt
Zusammen mit Dr. Daniel Lemmer, Leiter des Cyber Resilience Pact, ging es in der Masterclass um eine einfache Frage: Was ist ein Audit wert, wenn das Unternehmen trotzdem nicht resilient ist?
Viele Organisationen arbeiten NIS-2- und DORA-Checklisten ab und halten sich danach für abgesichert. In der Praxis fehlt oft der nächste Schritt: Compliance als Ausgangspunkt für belastbare Strukturen nutzen, nicht als Endpunkt. Wer nur die Prüfung besteht, hat Papier. Wer darauf aufbaut, hat Schutz.
Fireside Chat: Wenn die gesamte IT kompromittiert ist
Im Fireside Chat diskutierte Dominik Münsterer mit Frederik Olivanti (Wire), Dr.-Ing. Daniel Lemmer und Ari Albertini (FTAPI) ein konkretes Szenario: Active Directory verschlüsselt, E-Mail, Chat und Telefonie ausgefallen. Wer jetzt keinen unabhängigen Kommunikationskanal hat, kann nicht mehr koordinieren.

Out-of-Band-Kommunikation, also gehärtete Kanäle unabhängig von der regulären IT-Infrastruktur, gehört in jeden Incident-Response-Plan. Nicht als optionale Ergänzung, sondern als Pflicht.
